Nahtstellen Europas: Grenzregionen im Gespräch

Was denken eigentlich unsere Nachbarinnen und Nachbarn über die EU? Und welche Ideen können wir gemeinsam für Europa entwickeln? Am 27. November 2021 lädt das Staatsministerium der Justiz für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) 60-80 Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen (Deutschland), Niederschlesien (Polen), Region Karlovy Vary und Region Ústí (Tschechien) zu einem Online-Dialog ein. Es geht um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen der EU im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas. Anschlussveranstaltungen sind für Dezember und für das Jahr 2022 geplant.

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Meisterhafte Handgriffe

Wie sehen Menschen in Handwerksberufen ihren Beruf und ihre Zukunft?

Wir waren zu Gast im Ausbildungszentrum in Albi in der französischen Region Occitanie und im njumii - Das Bildungszentrum des Handwerks in Dresden und haben junge Menschen in der Ausbildung befragt sowie ihre Ausbilder, die schon auf eine längere Berufserfahrung zurückblicken.

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Das Video ist als Zusammenarbeit eines deutschen und eines französischen Filmemachers entstanden und in Partnerschaft mit der Handwerkskammer Dresden sowie der Chambre des Métiers et de l'Artisanat Région Occitanie / Pyrénées Méditerranée.

Es wurde finanziert vom Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung sowie vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds.

Besuch aus Carcassonne

Anfang November hatten wir Besuch aus der Occitanie: SchülerInnen aus Carcassonne, die sich auf die Aufnahme an einer Kunsthochschule vorbereiten. Eine Woche lang haben sie die vielen künstlerischen Orte in Dresden entdeckt. Neben Museen (Zwinger und Albertinum), der Hochschule für Bildende Künste Dresden, einer Führung durch die Neustadt und einem Besuch des Romain-Rolland-Gymnasiums gab es auch Aktivitäten zum Kennenlernen von jungen Menschen aus Dresden. Jeden Tag war eine Sprachaktivität mit Aktivitäten und Spielen geplant.

Die Teilnehmenden sind mit ihrer Reise zufrieden. In ersten Rückmeldungen erzählten sie, dass sie ihre Persönlichkeit entwickeln konnten und lernen, in einer unbekannten Umgebung zurechtzukommen.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit Roudel und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Netzwerk zwischen Sachsen und der Occitanie gegründet

Netzwerk zwischen Sachsen und der Occitanie gegründet

Sachsen und die Occitanie rücken näher zusammen. Ein neues Netzwerk soll der verstärkten Zusammenarbeit deutscher und französischer Akteure der Zivilgesellschaft dienen. Es wird getragen von unserem Verein und dem Partner Roudel aus Toulouse. Das neue Netzwerk fügt sich ein in die Strategie ‚Diversität und Partizipation‘ des Deutsch-Französischen Jugendwerkes und soll vor allem MultiplikatorInnen der Jugend- und Sozialarbeit aus beiden Regionen zusammenführen, die ihrerseits wieder neue Projekte entwickeln und mit neuen Zielgruppen den deutsch-französischen Austausch beleben.

Es ist das fünfte Netzwerk seiner Art zwischen deutschen und französischen Regionen, wie z.B. RouteNN oder Passage.

Im Rahmen der Reise einer sächsischen Delegation um die sächsische Europaministerin Katja Meier zur Quinzaine Franco-Allemande in Toulouse wurde das Netzwerk am 23.10. der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dieses neue Netzwerk wird die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und der Occitanie vertiefen, zwischen zwei Regionen also, die weit entfernt sind. Allerdings weisen beide Regionen Nachbarregionen in anderen Ländern auf: die Occitanie zu Katalanien in Spanien, Sachsen zu Niederschlesien in Polen und zu den Gebieten Ustí n/L und Karlovy Vary in Tschechien. Diese Nähe soll genutzt werden und mittelfristig soll dieses Netzwerk nicht nur deutsch-französisch funktionieren sondern zu einem echten europäischen Netzwerk unter Einbeziehung der Nachbarregionen werden. Wie eine Inselgruppe im europäischen Ozean – ein Archipel.